22.08.2018

Neue Regeln für die Kennzeichnung von Lebensmitteln

Am 13. Dezember 2014 tritt die europäische Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) bzw. EU-Verordnung 1169/2011 in Kraft. Die LMIV beinhaltet Verbesserungen bei der Lesbarkeit der Lebensmittel-Kennzeichnung und der Kennzeichnung von Imitaten und Allergenen. Sie gilt in großen Teilen auch für Lebensmittel, die online vertrieben werden.

Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick:
•    Stoffe, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können (sog. Allergene), müssen im Zutatenverzeichnis auf der Verpackung aufgenommen werden. Dies gilt auch für "lose Ware".
•    In einer Nährwerttabelle müssen folgende Inhaltsstoffe detailliert aufgeführt werden: Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz.Für Lebensmittel-Imitate (z. B. Analog-Käse, Pressfleisch) werden spezielle Kennzeichnungsvorschriften festgelegt.
•    Die Herkunft pflanzlicher Öle und Fette muss detaillierter beschrieben werden (z.B. Palmöl, Sojaöl).
•    Auf den Verpackungen koffeinhaltiger Lebensmittel (z. B. Energy Drinks) müssen Warnhinweise für Kinder, Schwangere und Stillende abgedruckt werden.
•    Bei eingefrorenen Fleisch- und Fischereierzeugnissen muss das Einfrierdatum angegeben werden.
•    Ab April 2015 ist eine Herkunftsangabe auch für Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch verpflichtend. Bisher gilt dies nur für Rindfleisch.
Weitere Informationen zur Lebensmittel-Kennzeichnung finden Sie auf den Internet-Seiten des Bundesernährungsministeriums.

 

Quelle:     startothek-News vom 20.08.2014